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Gelsenkirchener Erzählfrühling – Hör Mal – das Fest der Geschichtenerzähler | Märchenmund
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Gelsenkirchener Erzählfrühling – Hör Mal – das Fest der Geschichtenerzähler

Gelsenkirchener Erzählfrühling – Hör Mal – das Fest der Geschichtenerzähler

Gelsenkirchener Erzählfrühling – Hör Mal – das Fest der Geschichtenerzähler

 

Sonntag, 10. Mai, 14 – 18 Uhr

Am Sonntag öffnet das Consol Theater Gelsenkirchen märchenhaft seine Tore für kleine und große Zuhörende. André Wülfing, Jana Raile, Insel Honsel, Heike Siebert und Melody Reich erzählen bekannte und unbekannte Märchen, solche von ganz weit weg und solche von ganz nah, spannend, abwechslungsreich, verträumt, beschwingt oder frech. Jede Geschichte ist ein Erlebnis.

Ein großes Vergnügen für alle ab 4 Jahren, die Märchen und Geschichten lieben!
Karten zu 8/5€ gibt es am Consol Theater unter: 0209/9882282

Gelsenkirchener Erzählfrühling – ein facettenreiches Ereignis

Der Gelsenkirchener Erzählfrühling hat dieser Stadt besondere Hörerlebnisse geschenkt: Rafik Schami bezauberte sein Publikum am Consol Theater, im Rathaus wurden hochkarätige Lügengeschichten von André Wülfing, Frau Wolle, Jürg Steigmeier und Jo Baele erzählt. An sonntäglichen Nachmittagen konnten sich die Zuhörenden u.a. von André Wülfing auf die Schatzinsel entführen lassen oder in die deutsch-türkischen Märchen mit Selma Scheele und Christine Lander.

Es wurde an Schulen und in Bibliotheken erzählt.

Ich erzählte an der Gertrud-Bäumer-Realschule für zwei fünfte Klassen von dem Weg, den ein Fischersohn auf sich nimmt, um eine Königstochter heiraten zu können und der wunderschönen Wassilissa , die die Prüfungen der Baba Jaga besteht. Nachmittags nahm ich die Kinder der OGS Heistraße in der Stadtteilbibliothek Erle mit auf Abenteuer, in denen böse Wölfe und Feen besiegt werden mussten. Es waren wunderbare Erlebnisse mit meinem Publikum!

Außerdem durfte ich zusammen mit André Wülfing an der GGS Dörmannsweg mit den vierten Klassen arbeiten. Seit Januar waren wir einmal in der Woche für eine gute Zeitstunde in den Klassen. Zunächst erzählten wir für beide Klassen Märchen, ließen die Kinder in der Welt der Geschichten ankommen, Phantasie entwickeln und die Faszination erfahren, die es bedeutet, wenn man guten Geschichtenerzählern lauschen darf.

Nach den ersten Treffen, trennten wir die Klassen wieder und setzten das Erzählen in der kleineren Gruppe fort. Nebenbei machten wir mit den Kindern erste Übungen zum eigenen Erzählen. Das machte den Kindern große Lust, selbst das Geschichtenerzählen auszuprobieren. Einige Kinder kamen nach vier Wochen mit eigenen Geschichten in die Erzählstunde und durften sie ihren Klassenkameraden präsentieren. Schwerpunkt unserer Arbeit aber lag in diesem Fall darauf, ein Märchen zu finden, das die ganze Klasse miteinander auf der Bühne des Consol Theaters am Ende des Projektes würde präsentieren können. An diesen Märchen arbeiteten wir dann intensiv, jedes Kind fand seinen Platz entsprechend seiner Fähigkeiten. Am 24. April war es dann so weit! Das Licht ging auf der Bühne an und jede Klasse erzählte ihr Märchen vor Eltern und der dritten Klasse ihrer Schule – sehr zur Begeisterung aller Anwesenden! Ein schöner Artikel im Stadtspiegel berichtet davon:

Grundschüler erzählen auf der Bühne

Heute, am 6. Mai, waren wir zum Abschied noch einmal bei den Klassen, sammelten die Eindrücke von Kindern und Lehrerinnen und erzählten zum Abschied noch je eine Geschichte, auf die sich die Kinder voll und ganz einließen. Fazit der Lehrerinnen: „Wir sind stolz auf das, was unsere Klassen geleistet haben! Zwischendurch haben wir sehr gezweifelt, ob sich alles so entwickelt, wie gewollt. Aber der Erfolg hat euch Erzählern Recht gegeben! Wir sind gern beim nächsten Projekt wieder dabei!“

Auch wir Erzähler sind gern beim nächsten Projekt wieder dabei. Es war wunderbar zu erleben, wie die Kinder immer mehr in die Märchen und das Erzählen hinein gewachsen sind. Gern hätten wir noch mehr Zeit gehabt, um Dinge zu vertiefen. Vielleicht lässt sich demnächst eine Vertiefung realisieren – es fehlt uns „nur“ noch eine Finanzierung! Ideen dafür nehmen wir dankbar entgegen!